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28 Sep 2015 - 20:01:27

Saxonia e.V Eine Berliner Wohnungsbaugesellschaft wirbt mit hohen Zinsen für Anleger.

Schlimmer noch das die Finanzverwaltungen die Genossenschaft nicht als anlagefähig bewerten und daher die Arbeitnehmersparzulage nicht auszahlen, die Saxonia wirbt mit einer Sparzualge von 20% und einer Wohnungsbauprämie von 8,8%. Die über 10000 Mitglieder der Saxonia werden zum Ende ihrer Mitgliedschaft aber ihr blaues Wunder erleben, das Auseinandersetzungsguthaben ist nur ein Bruchteil dessen was das Mitglied in den 135 bzw. 151 Monaten eingezahlt hat. Ferner brüstet sich die Saxonia mit einer hohen Anzahl von eigenen Wohnungen von der es aber in Deutschland es nur 93 Wohnungen gibt bei 10000 Mitgliedern eine lächerliche Zahl, so daß die Genossenschaftsanteile praktisch keinen Wert haben. Einen vorzeitigen Ausstieg weiss die Saxonia mit 5 Jahresfrist zum Laufzeitende geschickt zu verhindern. Zugleich wurde vom Kammergericht in dem Beschluß vom 6.9.2011 bestätigt, dass die Widerrufsrechtsbelehrung der Saxonia e.G fehlerhaft ist. Für die Anleger der dubiosen Genossenschaft bedeutet dies, dass sie ihre Beitritterklärung auch heute noch widerrufen können. Immer wieder taucht ein Name auf, Herr Holger Ketelsen, ein im übrigen kein Unbekannter der bereits im Zusammenhang mit der Berliner ALB AG von sich reden machte. Bei der ALB AG war kein nennenswertes Gesellschaftsvermögen zugunsten der stillen Beteiligten angehäuft worden. Die gerichtlich titulierten Ansprüche der Anleger konnten bis heute nicht vollstreckt werden.
Eine Wohnungsbauprämie gibt es von der Finanzverwaltung leider auch nicht, laut einer Information der Oberfinanzdirektion Rheinland in Verbindung mit einer Mitteilung der Senatsverwaltung für Finanzen  in Berlin handelt es sich bei der Saxonia e.G nicht um eine Prämienbegünstigte Bau und Wohngenossenschaft im Sinne des §2 Abs.1 Nr.2 Wohnbauprämiengesetz (WoPG) i.Vm§3 der Verordung zur Durchführung des WoPG(WoPDV). Danach muss eindeutig festgestellt werden, dass die Saxonia e.G die für die Förderfähigkeit nach WoPG und VermBG erforderlichen Vorausetzungen, den überwiegenden Teil der Mitgliedereinlagen für Wohnwirtschaftliche Zwecke zu verwenden, nicht erfüllt hat und somit die Wohnungsbauprämienanträgen der Anlieger nicht entsprochen werden kann.
Mit Urteil vom 10.11.2010 hat das Finanzgericht Berlin Brandenburg entschieden, dass die Saxonia e.G nicht die Vorauseetzungen nach §17 Eigenheimzulagengesetz (EigZulG)erfüllt. Eine weitere fragliche Rolle spielt auch die Vermittlerin Monika Rudolph aus Meerbusch Düsseldorferstr.93, diese hat diesen Vertrag vermittelt, die Saxonia e.G bestreitet aber davon Kenntnis zu haben, ferner wird bestritten das die Beklagte ein Mitgliederwerbekonzept-welches ohne ein Zutun von Berater/Vermittler auskommt-hat.
In einem Verfahren vor der Zivilkammer 20 beim Landgericht Berlin GZ 20 O 237/14 vom 18.09.2015 musste die Saxonia e.G einen Vergleich eingehen.
1.Die Beklagte zahlt dem Kläger 1650,00€
2.Die Geschäftsanteile werden auf Herrn Rüdiger Puttrus übertragen.
3. Von den Kosten des Rechtsstreits einschließlich des Vergleichs tragen der Kläger 35% und der Beklagte 65%.
4.......

Update folgt.

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